Unter der Bezeichnung der Montessori Erziehung ist die Pädagogik von Maria Montessori vorzufinden. In erster Linie unterscheiden sich die Erziehungsmethoden von Maria Montessori nicht nur von verschiedensten Formen der Pädagogik, sondern haben sich schon auf verschiedenste Art und Weise erwiesen. Vor allem beinhaltet die Montessori Erziehung hierbei Grundsätze und Richtlinien, die in keinen weiteren Formen der Pädagogik oder nur vereinzelt vorzufinden sind.
Die Urheberin dieser Erziehungslehre, Maria Montessori, arbeitete nicht nur intensiv mit Kindern und konnte dementsprechend umfangreiche Beobachtungen durchführen, sondern stellte hierdurch auch ihre individuellen Richtlinien auf. Diese Richtlinien der besonderen Pädagogik beinhalten vor allem die Erkenntnis, dass sich sowohl die Inhalte der Bildung, als auch die Anforderungen an das Kind abhängig von dem Alter festgesetzt werden müssen. Dementsprechend teilte sie ihre Pädagogik nicht nur in einzelne, für sich stehende Inhalte ein, sondern teilte auch Bildungsmaterialien, wie beispielsweise numerische Stangen, in verschiedene Einsatzgebiete ein.
Demnach weist die Montessori Erziehung eine detaillierte Struktur auf. Der Schwerpunkt dieser Erziehung hat Maria Montessori hingegen auf die verschiedenen Entwicklungsstadien des Kindes gesetzt. Hierbei konnte sie die Stadien in drei unterschiedliche Phasen aufteilen. Während die erste Phase des Kindes sich über die ersten sechs Jahre erstreckt, findet das zweite Kindheitsstadium im jugendlichen Alter statt. Der letzte Abschnitt hingegen beinhaltet die letzten Jahre des Jugendalters. Des Weiteren weisen alle drei Phasen unterschiedliche Verhaltensformen, aber auch Entwicklungen des Kindes auf.
Dennoch werden sowohl die erste, als auch die letzte Phase in weitere Entwicklungsstadien untergliedert. Hierbei nahm Maria Montessori aufgrund ihrer Beobachtungen an, dass das erste Entwicklungsstadium des Kindes ausschlaggebend für die weiteren Entwicklungen ist.
